Eine Reise der besonderen Art durch die Tuamotus und Marquesas war dagegen die zweiwöchige Kreuzfahrt mit dem Frachter Aranui 3, was aber eher unter Abenteuerreisen denn als Kreuzfahrt einzustufen ist. Für die Landausflüge sollte man Trittsicherheit besitzen, da das an Land Gehen oft nicht einfach war. Im Reisepreis sind Vollpension, Trinkwasser, Tischwein und sämtliche Ausflüge mit Verpflegung enthalten. Lediglich der Eintritt in einzelne Museen und die eigenen Sonderwünsche wie Andenken kosten extra Geld. Das Kunsthandwerk, das an allen angelaufenen Inseln angeboten wird, ist eine wesentliche Einnahmequelle der Bevölkerung. Die Aranui ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Inseln. Die Zeit ist mit Veranstaltungen und Ausflügen stark ausgefüllt und man kann viele interessante Menschen kennen lernen. Die Mannschaft ist ausgesprochen freundlich und das Essen vorzüglich, nicht zu vergessen die Patisserie.
Die Gäste der Gemeinschaftskabinen (Deck C) erhalten dieselben Leistungen. Das Waschen der Oberbekleidung erfolgt während der 2 Wochen zwei Mal und ist ebenfalls in den Leistungen beinhaltet.
Nach einem Tag Fahrt etwa 500km von Tahiti entfernt legen wir mit den Walbooten auf Fakarava an. Den Vormittag verbringen wir mit Schnorcheln und Schwimmen.
Am Nachmittag geht es weiter zu den Marquesas und am Abend spielt die Aranui Band in der Bar.
Nach 1 1/2 Tagen legen wir wegen des starken Seegangs mit Verspätung am Pier von Hakahau auf Ua Pou an.
Robin und Roz auf dem Weg zum Mittagessen Chez Tata Rosalie.
Am Nachmittag geht es zu einem Aussichtspunkt und zum Wellenhüpfen an den Strand von Anahoa in der nächsten Bucht.
Taiohae ist das Verwaltungszentrum der Marquesas. Wir besuchen die Kathedrale von Taiohae und fahren mit Jeeps zum Muake Pass, wo es Picknick gibt.
Die Weiterfahrt bringt uns ins Taipivai Tal und wir wandern zum Meae Paeke. Die Aranui hat inzwischen die Bucht gewechselt und wir gehen mit Walbooten wieder an Bord.
Hiva Oa empfängt uns mit Regen, wir wandern nach Atuona und zu den Gräbern von Paul Gaugin und Jacques Brel, besichtigen das Gaugin Museum sowie einen Nachbau seines Wohnhauses und die Gedenkstätte von Jacques Brel mit dessen restaurierten Flugzeug.
Im Restaurant Hoa-Nui gibt es ein Mittagsbüfett.
Auch die Bucht von Omoa empfängt uns wieder regnerisch, als wir mit Walbooten an Land gehen. Im Dorf besuchen wir ein Museum und sehen der Herstellung von Tapa zu.
Die "Elite" des Schiffes macht sich dann auf zur 17km Wanderung nach Hanavave, die zuerst im Schlamm zu versinken droht.
Dann erwarteten uns aber wunderschöne Ausblicke und in Hanavave eine Tanzvorführung.
Leider rutscht unsere Amerikanerin Robin am Pier aus und bricht sich den Arm. Sie fliegt am nächsten Tag mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus und kommt uns zwei Tage später mit dem Hubschrauber nach.
Puamau empfängt uns mit Sonne, als Robin mit dem ersten Walboot an Land geht, um ins Krankenhaus zu fliegen.
Wir wandern zur archäologischen Fundstätte und gehen später am Stand Schwimmen.
Am Nachmittag fahren wir weiter in die Bucht von Hanaiapa.
Bernard zeigt uns das Zeichen für "toll".
Beim Anlegen in Vaitahu gießt es in Strömen, als wir zum Sonntagsgottesdienst gehen. Nach dem Besuch eines kleinen Museums geht es schon wieder an Bord, um in die nächste Bucht zu fahren.
In Hapatoni werden wir mit Kopfschmuck, Musik und Tanz empfangen. Nach dem Picknick zu Mittag gibt es noch eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt.
Bei der Ankunft in Vaipaee wird das gesamte Schiff in der engen Bucht am Platz gedreht. Nach Empfang mit Musik und Tanz und der Besichtigung eines Museums geht es per Jeep zum botanischen Garten und Mittagessen in Hane. An diesem Tag kommt auch Robin wieder zu uns.
Auf dem Schiff gibt es dann den polynesischen Abend gestaltet von der Mannschaft und den Passagieren.
Non ce n'était pas le radeau De la méduse ce bateau Pour les Marquises on nous a dit Tu prends l'Aranui Le capitaine les matelots Le cuistot les guides et yoyo A bord sont tous prêts à partir Et nous autres aussi Les guides nous ont accueillis Colliers de fleurs nous ont remis Nous ont montre l'dormitory Où passer nos nuits C'est là que l'on a fait connaissance De tout' la chambre en partance Ce seront nos copains de bord Nos copains de bord Des nanas il y en a des tas Eliane, Françoise et Valérie Yolande, Mylène et Emilie Cécile et Eva Des mecs il n'y en a pas beaucoup Il y a la qualité surtout Pierre, Jean Yves, Dieter et Daniel, René le marin Pour s'installer on vous l'assure Ce n'est pas une sinécure Car le dortoir il est petit Il y a 18 lits On ne dort pas sur des "Peues" Et on a même des oreillers Attention à ne pas ronfler Car vous êtes virés | Le seul problème on vous le jure Pour se doucher c'est l'aventure Dans le couloir faut se croiser Aux douches frapper Les serviettes il faut les chercher Car elles sont toutes mélangées Mais le résultat est assuré Ca ne sent pas mauvais Le dortoir a plusieurs fonctions Buanderie nous l'utilisons Partout il y a slips et maillots Qui gouttent de l'eau Pour visiter, prendre un ticket A la réception s'il vous plait Vous rêverez quand vient le soir A la vie d'dortoir Et puis il y a le resto Les pâtissiers e les cuistots Pour nous gâter ils mettent du Cœur C'est plein de saveurs Pour nous distraire c'est magique Le "band fait même de la musique La vie à bord est fantastique Bravo à l'équipe Non ce n'était pas le radeau De la méduse ce bateau Pour les Marquises on est parti Tangage et roulis Le capitaine, les matelots L'équipage, les guides, les cuistots A tous nous vous disons merci Viv' l'Aranui |
In Hatiheu führt die erste Wanderung zum Tohua Hikokua, wo der Schweinetanz vorgeführt wird. Dann geht es zum Meae Kamuihei, wo Bruni und Gitti sitzen.
Zum Mittagessen gibt es u. a. Schwein aus dem Erdofen. Die anschließende Wanderung geht zum Pass mit Blick auf die Anaho Bucht.
Nach dem Sonnenuntergang erleben wir noch die nächtliche Rettungsaktion eines Fischerbootes bei rauer See durch unser Schiff.
Ganz früh wird das Fischerboot bei Taiohae von Bord gelassen. Ich fahre per Autostop noch Mal nach Taiohae. Zurück gehe ich zu Fuß.
Noch am Vormittag geht es weiter nach Hakahau, wo ich noch mal an den Strand von Anahoa zum Wellenhüpfen wandere. Dann heißt es Abschied nehmen von den Marquesas.
Auf Rangiroa werden wir von den Delphinen in der Bugwelle unseres Schiffes in die Lagune begleitet, wo wir noch mal zu einem Strandaufenthalt an Land gehen.
Nach dem Picknick geht es wieder an Bord und auf Kurs Tahiti.